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Am 08.05.2007 berichtete der Hellweger Anzeiger aus Unna.

Hund, Tiger, Maus kommen in die Röhre

Radiologisches Institut für Kleintiere neu in der Gemeinde eröffnet

Holzwickede. Computertomographie und Kernspintomographie sind zwei Begriffe, die man eigentlich mir der Humanmedizin in Verbindung bringt. In Holzwickede gibt es jetzt das Radiologische Institut für Kleintiere. Dort kommen Hund, Katze oder Maus in die Röhre.

“Wir sind das erste Projekt, dass es in dieser Form bundesweit gibt”, sagt Jörg Franz, Geschäftsführer des Zentrum für veterinärmedizinische und radiologische Diagnostik (VMD), nicht ohne Stolz. Im neu eröffneten Radiologischen Institut für Kleintiere arbeitet ein Veterinärmediziner gemeinsam mit einem Radiologen und einer Medizinisch-Technischen-Assistentin Hand in Hand. Ein Kernspintomograph und ein Computertomograph sind die Herzstücke der neuen Klinik. “Mit diesem Projekt wollen wir die diagnostische Qualität im Veterinärbereich verbessern”, sagt Geschäftsführer Franz. “Wenn der Tierarzt einen Tumor beim geliebten Haustier vermutet, muss diese nicht sofort eingeschläfert werden. Wir können einen genauen Blick darauf werfen”, so Franz. Außerdem können durch Verfahren auch Erbkrankheiten festgestellt werden. “Hundezüchter überlegen bereits, ob sie ihre Welpen nicht von vorneherein auf Erbkankheiten untersuchen lassen.”

Auch zoologische Gärten hätten bereits Interesse angemeldet. “Wir können einen Tiger, eine Boa oder ein Krokodil in der so genannten Röhre untersuchen. Die Tiere, ob Hund oder Maus, werden alle vorab narkotisiert”, erklärt Franz. Die Kosten für die Untersuchungen müssen die Tierhalter allerdings selbst bezahlen. Und die sind nicht billig. Etwa 300 Euro kostet eine Kernspintomographie samt Narkose und Kontrastmittel.

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