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Hellweger Anzeiger vom 18.06.2004 aus Unna.

Zu unserer Berichterstattung über die Fohlengeburt am Kellerkopf vom 16. Juni erreichte uns folgender Leserbrief:

Pferdehaltung

“Und schon wieder nimmt es die Kreissprecherin, Frau Rauert, mit der Wahrheit nicht so genau. Sie behauptet, dass das Kreisveterinäramt erst zu Beginn dieser Woche mit den Vorkommnissen am Kellerkopf konfrontiert worden sei. Das ist falsch!

1. Dem Unnaer Kreisveterinäramt ist schon seit Monaten bekannt, unter welchen Bedingungen die Pferde am Kellerkopf hausen müssen. Es hat sogar schon eine Ortsbesichtigung dort stattgefunden. Leider ohne Ergebnis und Erfolg für die Pferde. Hierzu ist es schon sehr interessant zu wissen, dass der Pferdehalter über zwei nebeneinander liegenden Weiden, eine auf Dortmunder und eine auf Holzwickeder Gebiet (getrennt durch die Autobahn) verfügt. Das Dormunder Veterinäramt hat schon vor einiger Zeit wegen unzumutbarer Haltung einige Tiere aus der Matsche gerettet und abtransportiert. Dies ist leider kein Trost für die Pferde auf Holzwickeder Gebiet, denn für sie ist das Unnaer Kreisveterinäramt zuständig.

2. Der Bereitschaftsdienst des Unnaer Kreisveterinäramtes wurde, entgegen Frau Rauerts Aussage, bereits am Sonntag über die Vorfälle am Kellerkopf und den Abtransport von Stute und Fohlen informiert. Ich finde es schon reichlich dreist, wie hier seitens einer Behörde Tatsachen bewusst, oder weil schlampig recherchiert, in der Öffentlichkeit falsch dargestellt werden.

Frau Delfmann und ihren Helfern spreche ich für diese Rettungsaktion meinen Dank und meine Anerkennung aus.

Heinz Meinelt, 59423 Unna

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Hellweger Anzeiger vom 19.06.2004 aus Unna.

Zu unserer Berichterstattung über Pferdehaltung am Kellerkopf  vom 16. Juni erreichte uns folgender Leserbrief:

Pferdehaltung

“Über den Artikel über eine Fohlen, welches im Matsch geboren wurde, war ich sehr betroffen. Wie kann man es Tieren antun, in solchen Verhältnissen zu leben bzw. schon geboren zu werden?!? Ich persönlich finde es sehr schade, dass manche Menschen keinerlei Gehirnzellen dafür haben, die ihnen sagen, was sie den Tieren antun. Nein, sie sind sogar der Meinung, dass das gut und richtig ist, was sie da tun. Ich frage mich, was Menschen für eine Auffassung über Tiere haben und wie ihr Wissen als Züchter beschaffen ist...

Solche Menschen kann kein Verständniss entgegengebracht werden. Ich bin froh, dass diese Aktion an die Öffentlichkeit geraten ist; dann sieht endlich mal der “Rest der Welt”, mit was für Menschen unsere Gesellschaft lebt...

Wenn man selbst als Pferdebesitzer später sieht wie ein kleines Fohlen, das in seinem kurzen Leben schon so viel Schreckliches erfahren musste, “neu auflebt” und sich erholt, weiß man genau wofür man sich eingesetzt hat. Denn ein fröhliches Wiehern kann das schönste Dankeschön sein...!”

K.Krüger(17, Schülerin), per E-Mail

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Hellweger Anzeiger vom 19.06.2004 aus Unna.

Zu unserer Berichterstattung über Pferdehaltung am Kellerkopf  vom 16. Juni erreichte uns folgender Leserbrief:

Pferdehaltung II

 

”Mal abgesehen davon, dass dieses Ereignis kein Einzelfall ist, bin ich entsetzt darüber, dass sich außer wirklichen Tierfreunden keine Behörde dieser Zustände annimmt. Was unternehmen Ämter und Zuchtverband, um solchen Halter das Handwerk zu legen?

Die Zustände sind lange bekannt und trotzdem werden immer wieder Tiere unter diesen katastrophalen Zuständen geboren. Wenn ich mir Fohlen und Stuten am Intückenweg in Dortmund ansehe (gleicher Halter), frage ich mich, wer soll diese Tiere kaufen? Der gesundheitliche Zustand ist mehr als bedenklich.

Was mich noch mehr quält, ist die Frage: Wie erkläre ich den Kindern diese Vorgehensweise von Erwachsenen mit Tieren. Auf dem Reiterhof Delfmann waren die Augen der Kinder gross, nicht nur aus Freude, sondern vor Entsetzen über den Zustand von Muttertier und Fohlen. Diese Kinder kennen solche verwahrlosten Tiere nicht, da sie angehalten werden, sich um das Wohl der Tiere zu kümmern und Verantwortung dafür zu übernehmen. Wenn der Pferdehalter nicht in der Lage ist, besser für seine Tiere zu sorgen, sollte er sammeln, um seinen Hengst kastrieren zu lassen, damit nicht noch mehr Fohlen in diesem Elend geboren werden.”

Iris Ipach, 59435 Holzwickede

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Hellweger Anzeiger vom 23.06.2004 aus Unna.

Zu unserer Berichterstattung über die Fohlengeburt und Pferdehaltung Weide am Kellerkopf erreichte uns folgender Leserbrief:

Pferdehaltung

 

”Den Ausführungen der bereits erschienenen Leserbriefe kann ich mich nur anschliessen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle an die zuständigen Behörden appellieren, alles daran zu setzen und jedwede Möglichkeit auszuschöpfen, um solch einer Art der Pferdehaltung Einhalt zu gebieten.

Nicht nur die Anordnung von Auflagen, sondern insbesondere die Überprüfung der Einhaltung derer sind erforderlich, um Hilfe zu leisten.

Angela Schulte, 59439 Holzwickede

 

Pferdehaltung II

 

”Als Besitzerin eines ebenfalls in Offenstallhaltung lebenden Pferdes möchte ich Folgendes sagen: Natürlich sind Pferde als Steppen- und Lauftiere keine verzärtelten Hausgenossen oder Schoßtiere, dennoch sollten sie auch in einer Offenstallhaltung die Möglichkeit haben, ihren Aufenthalt draußen oder drinnen frei zu wählen, sich bei Bedarf von ihren Artgenossen ab- zusondern um Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Eine Stute, die ihr Fohlen auf steilem, schlammigen Gelände zur Welt bringen muss und direkt anschließend von einem Hengst attackiert wird, läuft Gefahr, dieses Fohlen oder ihre Gesundheit bei einem Fluchtversuch zu verlieren. Wo bleiben da die Interessen und Sorgfaltspflichten des so genannte Züchters?

Jeder Mensch, der Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, sollte sich der ethischen und moralischen Verpflichtung stellen, für ein artgerechtes Wohlergehen der “Sache” Pferd zu sorgen. Wenn sich die Verantwortlichen in staatlichen Stellen wie so oft auf ihre Vorschriften und fehlenden gesetzlichen Handhaben zurückziehen empfehle ich eine Unterweisung in gesundem Menschenverstand und Zivil- courage, wie sie Frau Delfmann und ihre Helfer bewiesen haben.

Was wird sonst aus einer Gesellschaft, in der es mehr Vorschriften und Kontrollen für den ordnungsgemäßen Betrieb z.B. eines Autos gibt als für den Umgang mit unseren Mitgeschöpfen?”

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Hellweger Anzeiger vom 26.06.2004 aus Unna.

Zu unserer Berichterstattung über die Fohlengeburt am 16. Juni auf einer Weide am Kellerkopf erreichten uns weitere Leserbriefe:

Pferdehaltung

 

”Wir müssen für so viele Dinge eine Prüfung ablegen- nur leider nicht dafür, ob wir überhaupt in der Lage sind, Tiere artgerecht und fachmännisch zu halten. Die Zustände am Kellerkopf sind ja wohl absolut katastrophal. Ich kann nur hoffen, dass die zuständigen Behörden nunmehr ihre Arbeit tun und dafür sorgen, dass diese bedauernswerten Pferde an einer anderen Stelle artgerecht untergebracht werden”.

Garnet Strutz, Fröndenberg

Pferdehaltung II

“Die Zustände um die Friesenhaltung am Kellerkopf und in Lichtendorf sind auch dem Veterinäramt seit langem bekannt. Offensichtlich ist dem Halter und dem Kreisveterinäramt “artgerechte Tierhaltung” ein Fremdwort. Welche Rolle spielt der Zuchtverband an dieser Stelle - der dem Treiben ebenfalls zusieht?

Man kann den Eindruck gewinnen, dass Tierquälerei durch das Veterinäramt unterstützt wird. Für das couragierte Verhalten von Frau Delfmann und Frau Flunkert bin ich sehr dankbar.

Merle Hansen, Holzwickede

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Hellweger Anzeiger vom 11.08.2004 aus Unna.

Zu unserer Berichterstattung über das Tierheim Unna erreichte uns folgender Leserbrief:

Tierheim

Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel bezüglich der Demonstration der Tierfreunde gegen die Miss-Stände im Tierheim Unna gelesen.

Bezüglich der Schließung des Tierheims ist es doch schon auffällig, dass es bisher zwei Demonstrationen gegeben hat und an beiden Tagen das Tierheim geschlossen wurde, sobald der Demonstrationstermin bekannt wurde. Die Begründung eines personellen Engpasses ruft doch geradezu danach, kostenlose, ehrenamtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, oder nicht?

Den Tierfreunden geht es nicht darum, einen Krieg gegen das Tierheim oder das Veterinäramt zu führen, jedoch sollte freie Meinungsäußerung und auch der Hinweis auf Versäumnisse in einem demokratischen Land mit freier Meinungs- äußerung möglich sein. Uns geht es nur um das Wohl der Tiere, denn diese sind es, die unter dem Ausschluss der Ehrenamtlichen zu leiden haben.

Schon rein rechnerisch ist eine vollständige Betreuung der Hunde durch das Personal nicht möglich. Laut neuesten Angaben befinden sich ca. 36 Hunde und 30 Katzen im Tierheim Unna.

Wenn Hunden an sieben Tagen in der Woche je eine Stunde Auslauf gewährt wird, wie viel Personal müsste dann vorhanden sein? Auch mir ist bekannt, dass es Kontrollen von übergeordneten Stellen gibt, doch welcher Kontrolleur meldet sich schon Tage vorher an? Viele Probleme (wie z.B. die Auslauf- und Betreuungs- situation) sind auch nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Schon diese kleinen Beispiele machen deutlich, dass es sich bei den genannten Tierfreunden keinesfalls um eine kleine Gruppe Querulanten handelt, sondern um Menschen denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt.

Silke Hüsemann, Werne

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Am 18.08.2004 berichtete der Stadtspiegel aus Unna.

Einen Leserbrief zum Thema “Streit um das geliebte Tier” schrieben die Stadtspiegel-Leser Birgit und Achim Mann aus Holzwickede:

Mittlerweile geht es uns um mehr

Mein Mann und ich gehören zu den fünf „ehrenamtlichen Gassigängern“, denen bereits vor zwei Jahren jede weitere Tätigkeit im Tierheim Unna untersagt wurde. Die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Unna sind kritisch. Warum schaffen es die Kreisverantwortlichen nicht, sich mit ihnen in angemessener Form auseinanderzusetzen? Warum versucht der Kreis es stets mit dem Brecheisen – sprich seiner Amtsautorität.

Übrigens – von Seiten der Tierschützer sind nicht alles Unterstellungen – wie vom Kreis behauptet: März 2002 – nach zweiwöchiger Quarantäne (Zwingerhusten) wird ein an einer Ohrenentzündung erkrankter Hund zum Verhaltenstest geführt, als gefährlich eingestuft und anschließend getötet.

Juli 2002 bis heute – es gelingt dem Kreis nicht, das versprochene Material über die vier nach Saudi-Arabien verschickten Hunde beizubringen. Im Mai dieses Jahres gesteht Frau Dr. Dirksen ein, dass der Kontakt zum Vermittler bereits vor einem Jahr abgebrochen ist. Die Ehrenamtlichen, die bis März 2004 aktiv waren, können diese Liste belegbar verlängern. Zu Gunsten von Frau Rauert will ich annehmen, dass sie den Satz: “Natürlich werden wir keine Kampfhunde an Bürger weitervermitteln. ...“ so nicht gesagt hat.

Denn: 1. Es gibt keine Kampfhunde, sondern Hunde, die rassebedingt besonderen Auflagen unterliegen. 2. Die Vermittlung dieser Rassen kann in Unna nicht untersagt sein, wenn sie in NRW zugelassen ist.

Insgesamt passt das Verhalten des Kreises zu dem, was unlängst in einer anderen Zeitung über Unna stand: „Beim Umgang mit Bürgerinitiativen hinterlassen Politik und Verwaltung ein Trümmerfeld.“

Der nachfolgende, kursiv geschriebene Text des Briefes wurde nicht abgedruckt:

VORAUSGEGANGEN WAR DIE VERSCHICKUNG VON VIER STAFFORDSHIRE-TERRIERN DES TIERHEIMES AN DEN KÖNIGLICHEN HOF VON SAUDI-ARABIEN. SEIT UNSEREM AUSSCHLUSS KÄMPFEN WIR UM UNSER RECHT. DER KREIS UNNA REDET VON UNTERSTELLUNGEN GEGENÜBER DEM TIERHEIMPERSONAL BZW. DEN VETERINÄREN. WAS ABER IST MIT DEN UNTERSTELLUNGEN GEGEN UNS, DIE FRAU WARMINSKI-LEITHEUßER VERANLASSTEN AUF UNSERE HILFE ZU VERZICHTEN? BIS HEUTE IST SIE NICHT BEREIT, IHRE ENTSCHEIDUNG ZU REVIDIEREN UND DAS, NACHDEM IM JULI LETZTEN JAHRES EIN MEHR ALS EINSTÜNDIGES GESPRÄCH MIT IHR, VERTRETERN UNSERER GRUPPE UND HERRN REGIERUNGSVIZEPRÄSIDENTEN KOSOW STATTGEFUNDEN HAT. HERR KOSOW HAT ZU DIESEM GESPRÄCH EINEN MEHRSEITIGEN VERMERK ANGEFERTIGT. FAZIT: ES IST NICHT EINSEHBAR, DASS UNS EINE WEITERE TÄTIGKEIT IM TIERHEIM UNNA UNTERSAGT WIRD.
FRAU WARMINSKI-LEITHEUßER REAGIERTE HIERAUF NICHT. EIN GESPRÄCH, IN DEM UNS DAS TIERHEIMPERSONAL SEINE ANSCHULDIGUNGEN (UNTERSTELLUNGEN) INS GESICHT SAGT, LEHNTE SIE AB. DER EINGANG DER SICH ANSCHLIEßENDEN DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE GEGEN FRAU WARMINSKI-LEITHEUßER WURDE UNS ERST BESTÄTIGT, ALS WIR NACH MEHR ALS SECHS WOCHEN EINE ANWÄLTIN EINSCHALTETEN. JETZT SCHEINT SIE ENDLICH BEARBEITET ZU WERDEN.

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© 2002-2015 Tierschutz-Unna